IBM-Umsatz schrumpft auch im 20. Quartal

Mit den jüngsten Quartalszahlen liefert der blaue Riese nun das fünfte Jahr in Folge schrumpfende Umsätze ab. Obwohl die seit längerem favorisierten Cloud-Dienste im ersten Quartal 2017 um satte 33 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar gewachsen sind, resultierten mit 18,2 Milliarden Dollar im Vergleich mit dem Vorjahr um drei Prozent rückläufige Erlöse. Der Gewinn ging dabei um 13 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar zurück.
 
Nach wie vor tut sich IBM also schwer mit dem forcierten Wandel vom klassischen Computerhersteller und -Dienstleister zum modernen Anbieter von Cloud-Services, Daten-Analyse, künstlicher Intelligenz und Sicherheitssoftware.
 
Die Technologie-Sparte, wo der Konzern den grössten Teil seiner Einnahmen erzielt, schrumpfte um 2,5 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar. Der Geschäftsbereich verzeichnete damit das erste Minus seit drei Quartalen.

Der Umsatz mit Grossrechnern und System-Software, wo IBM sich schon länger kein Wachstum mehr verspricht, brach um 17 Prozent ein. (vri/sda)