Temenos wächst weiter und verzeichnet Gewinnsprung

Temenos Geschäftszahlen für das erste Quartal 2017. Quelle: Temenos
Der Westschweizer Bankensoftwareanbieter Temenos ist mit einem Umsatz- und Gewinnzuwachs ins Jahr 2017 gestartet. Der Umsatz legte im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 143 Millionen Dollar. Dies nachdem das Unternehmen im letzten Jahr bereits 17 Prozent mehr Umsatz verzeichnen konnte.
 
Mit Softwarelizenzen nahm Temenos dabei 45,4 Millionen Dollar oder 16 Prozent mehr ein, wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Auch die Profitabilität verbesserte sich: Der operative Gewinn auf Stufe EBIT sprang um 50 Prozent auf 27,3 Millionen Dollar. Damit hat Temenos die Erwartungen der Branchenbeobachter übertroffen.
 
(Alle hier genannten Zahlen beruhen auf dem Rechnungslegungsstandard IFRS.)
 
Die Genfer bleiben Branchenprimus
Temenos habe an den guten Verlauf des vergangenen Jahres angeknüpft und sei "stark" in das Jahr 2017 gestartet, kommentiert CEO David Arnott die Resultate. "Unsere Performance und Ausführung war in allen KPIs exzellent".
 
Die Banken legten den strategischen Fokus nach wie vor auf die digitale Zukunft und richteten entsprechend ihre IT darauf aus. Sie würden vermehrt auf integrierte Front-to-Back-Lösungen setzen, was ein kritisches Moment sei, um Kunden zu akquirieren, so die Mitteilung. Im ersten Quartal 2017 konnten laut Präsentation 20 neue Kunden gewonnen werden.
 
Letzte Woche hatte Temenos mitgeteilt, dass man im Sales League Table des Analysten IBS intelligence sowohl Platz eins beim Verkauf von Core-Banking-Lösungen wie auch bei den Lösungen für "Digital Banking and Channels" belege. Auch bei Risk Management Systems sind die Westschweizer Branchenprimus, zudem rangieren sie bei den Payment- sowie den Lending-Systems auf dem zweiten Platz. (ts/sda)