QR-Rechnungen: Spezifikationen jetzt veröffentlicht

Ab Januar 2019 werden die heutigen orangen und roten Einzahlungsscheine Geschichte sein und neu kommt ein QR-Code auf Rechnungen zum Einsatz.
 
Nun wurden die technischen Merkmale der QR-Rechnung bekanntgegeben. Sogar ein bisschen Patriotismus konnte einfliessen: Der QR-Code enthält nämlich nicht nur alle für eine Zahlung nötigen Informationen, sondern auch das Schweizer-Kreuz als Erkennungsmerkmal. Die detaillierte Spezifikation ist 40 Seiten dick und kann auf PaymentStandards.CH konsultiert werden.
 
Für Rechnungssteller weisen die Verantwortlichen darauf hin, dass man mit normalen Druckern QR-Rechnungen werde ausdrucken können. Und man könne in den QR-Code zusätzliche Informationen wie beispielsweise Rechnungsnummern integrieren. Für Spenden könnte man ihn auf Plakate drucken.
 
Ebenfalls angedacht ist, den QR-Code für die E-Rechnung und Twint-Payments einzusetzen.
 
Nun sind die Anwender an der Reihe, ihre Systeme auf den nötigen globalen Standard ISO 20022 umzustellen: Die Schweizer Finanzinstitute sollen ihre Umstellung bis Ende 2017 abschliessen, Firmenkunden bis spätestens Mitte 2018. Dann sollen alle technologisch Up-to-Date sein.
 
Klappt dies, so können Rechnungssteller ab Januar 2019 die ersten QR-Rechnungen verschicken und selbst ihre Effizienzgewinne überprüfen, die auf der Website skurrilerweise mit einem Mountainbike-Trip visualisiert werden. (mag)