Wird es eng beim Startup Knip?

Einst mit Investoren-Geldern überhäuftes und prämiertes Vorzeige-Fintech-Startup, nun Sorgenkind, so liest sich ein Bericht der 'Handelszeitung' über den Online-Versicherungsbroker Knip. Offensichtlich hat das seit 2016 nur noch von Mitgründer Dennis Just geführte Unternehmen nicht nur personell ein schlechtes Jahr hinter sich. So haben diverse Kaderleute Knip verlassen, die Klickzahlen stürzten ab, die Expansion in die USA wurde beendet und nun ist auch eine Finanzierungsrunde, die eigentlich bis Ende März 2017 neues Geld bringen sollte, noch nicht unter Dach und Fach. Allerdings sieht das Unternehmen selbst die Situation nicht so dramatisch.
 
So sagte Just dem Wirtschaftsblatt, dass man zwar hinter dem eigenen Zeitplan zurück sei, aber schon einen "Vorvertrag zur Finanzierung vor zwei Wochen unterschrieben" habe und "gerade im rechtlichen Closing" sei. Zudem wurde betont, dass man "durch die guten Umsätze und die Unterstützung der bestehenden Investoren keinen Druck" habe. Nur gab es keine konkreten Antworten zu den Investoren, dem Zeitpunkt des Closings oder zur Bewertung des Unternehmens. Bei Knip hiess es dazu, dass "Interna zu vergangenen und zukünftigen Finanzierungsrunden den vertraglichen Verschwiegenheit unterliegen". Fragen von inside-it.ch zur Situation blieben bis Redaktionsschluss unbeantwortet. (vri)