Contovista macht Ernst mit der Internatio­nali­sierung

Die zuletzt immer wieder angekündigte Expansion ins Ausland nimmt bei dem Spezialist für die Auswertung und Visualisierung von Finanzdaten nun personell Konturen an. Neu ist der Ex-Swisscom-Mann Gerrit Sindermann an Bord des Startups und übernimmt bei Contovista die Verantwortung für die Internationalisierung und Partnerschaften, wie es in einer Mitteilung heisst.
 
Wie Gian Reto à Porta, CEO und Mitgründer, auf Anfrage festhält, gibt es derzeit aber auch ein konkretes Projekt im Ausland. Denn aktuell werde bei einer Bank in Österreich von Contovista die Lösung fürs Personal Finance Management (PFM) implementiert. Wie der erste internationale Kunde heisst, wollte er (noch) nicht sagen. Zuletzt hat Contovista mit der Nidwaldner Kantonalbank (NKB) die sechste Kantonalbank für seinen digitalen Finanzassistenten begeistern können.
 
Sindermann wird als unternehmerisch erfahrener FinTech-Experten vorgestellt, der sowohl die Dynamik einer Software-Firma kennt, als auch mit der Komplexität der Bankindustrie vertraut sei. Er war zuletzt drei Jahre Geschäftsführer des Online Payment-Anbieters Millipay Systems, hat zuvor gut zwei Jahre für Swisscom gearbeitet und dort laut Mitteilung Mobile-Payment-Projekte bei Banken implementiert. Ausserdem hat er sich für diversen Firmen im Crowdfunding-Bereich engagiert und jahrelang in deutschen und internationalen Banken gearbeitet. (vri)