Wieder mehr Red-Herring-Awards für Schweizer Firmen

Zu den Top 100, die in diesem Jahr einen Award des Wirtschaftsmagazins Red Herring holten, gehören sieben Unternehmen aus der Schweiz. Im letzten Jahr hatten es drei auf die prestigeträchtige Liste geschafft. Fünf der diesjährigen Preisgewinner stammen aus Zürich, Genf und Lausanne und räumten mit Internet-basierten Lösungen ab.

Zum Zuge kam mit BestMile ein Startup, das ein Cloud-basiertes Flottenmanagement-System anbietet. Es wird in Sion bei den autonom fahrenden Shuttlebussen eingesetzt. Ausserdem holte sich Interprefy für die Entwicklung einer browserbasierten Dolmetsch-Plattform einen Award. Sie verspricht Referenten und Veranstaltern an Konferenzen, Seminaren oder Verkaufstreffen mit dem Publikum zu kommunizieren, ohne Dolmetscher zu benötigen.
 
Ein weiterer Preis ging an das Startup EyeFitU, das eine App entwickelt hat, um in wenigen Sekunden beim Kleiderkauf die richtige Grösse zu finden. Der vierte hiesige Preisträger aus dem IT-Umfeld ist SpotMe. Das Unternehmen verspricht mit seiner mobile Event-App, bei einer Veranstaltung beispielsweise die Teilnehmerbeteiligung zu analysieren. Nutzer sollen zudem an Events das Networking etwa durch den Austausch digitaler Visitenkarten oder die Freigabe von Kontakten verbessern können.
 
Als fünfter Preisträger aus dem IT-Sektor hat Nomos-System einen Red-Herring-Award geholt. Das Unternehmen ist Teil der Rohrschacher Komtech-Gruppe und stellt eine universell nutzbare IoT-Automatisierungs-Software zur Verfügung. Das soll die Lücke zwischen Hardware und Software-Steuerung überbrücken, was die Kosten der klassischen Systemintegration minimiere. (vri)