Freiburg organisiert Amt für Informatik neu

Die ICT-Mitarbeitenden des Kantons sind im ehemaligen Contrinex-Gebäude untergebracht.
Der Kanton Freiburg reorganisiert die Struktur des Amts für Informatik und Tele­kommunikation (ITA). An einer Sitzung Anfang Woche hat der Staatsrat die neue Organisation des ITA genehmigt. Diese soll die digitale Transformation des Kantons gewährleisten, heisst es in einer Mitteilung des ITA.
 
Aktuell ist das Amt in die drei Sektionen Computing und Network Services, Solution Engineering und Zentrale Dienste gegliedert. Neu wird es die drei Bereiche Applikationen, Technik und Governance geben. Der Kanton erhofft sich, die Effizienz steigern zu können. Neu setze man auf fachübergreifende Einsatzfähigkeit, auch die gemeinsame Nutzung von Lösungen soll vereinfacht werden. Mit der neuen Struktur sollte man die "Herausforderungen der neuen Virtualisierungs- und Digitalisierungstechnologien optimal bewältigen können", so die Mitteilung weiter.
 
Frühpension und neue Funktionen
Mit der Reorganisation geht ein neues Organigramm einher, das in den kommenden Monaten eingeführt werden soll. Durch den Umbau kommt es zu personellen Veränderungen. Man verschaffe sich neue Mittel "für die digitale Revolution", schreibt das ITA.
 
Von den 137 Vollzeitäquivalenten werden vier Verträge ohne Stellengarantie aufgelöst. Weitere Stellen und einzelne Funktionen werden umgewandelt, schreibt der Kanton. Zwei der Personen, die vom Stellenabbau betroffen sind, werden ab kommendem Jahr in den vorzeitigen Ruhestand treten. Für die anderen Mitarbeiter kommen unterstützende Massnahmen zum Tragen, die das Personalgesetz über das Staatspersonal für solche Fälle vorsieht. (kjo)