Nächste Schritte bei Berns millionenteurem ERP-Projekt

Mit zwei Ausschreibungen nimmt das ERP-Projekt beim kantonalen Amt für Informatik und Organisation (KAIO) in Bern die nächste Hürde. Bekanntlich fliessen bis 2020 in Bern 222,8 Millionen Franken in die IT der Kantonsverwaltung. Der Umbau der Kantons-IT unter dem Namen "Umsetzung [email protected]" wird von der AWK Group geleitet, die dafür rund 11,5 Millionen Franken erhält. Weitere 8,5 Millionen Franken, auch das ist schon bekannt, gehen an das ICT-Beratungshaus für die ERP-Gesamtprojektleitung. AWK übernimmt die Projekt-Vorbereitung, die Evaluierung weiterer Partner und die Führung des Projektteams.
 
Wie jetzt der Ausschreibungsplattform Simap zu entnehmen ist, sucht die Finanzdirektion nun Unterstützung auf strategischer und auf operativer Ebene. Adressiert die erste Ausschreibung auf der sogenannten Steuerungsebene die Konzept-, Realisierungs- und Einführungsphase, geht es bei der zweiten um die Organisation des Projekts auf der "Hierarchie-Ebene Führung". Vorausgesetzt wird jeweils, dass auf der Basis der Projektmanagementmethode Hermes 5.1 gearbeitet wird.
 
Man habe die Beschaffung in drei Leistungspakte sowohl bei der Konzeptionsunterstützung als auch bei der operativen Unterstützung aufgeteilt, von denen zwei optional sind, heisst es weiter. Teilangebote seien nicht möglich, habe man auf sie doch bewusst verzichtet. (vri)