CS-Informatiker müssen zu HCL wechseln

39 CS-Informatiker sollen im Rahmen einer Auslagerung der Credit Suisse (CS) künftig beim indische Outsourcer HCL Technologies arbeiten. Das ist einem Bericht auf 'Inside Paradeplatz' zu entnehmen. Demnach sind Informatiker der CS-Division International Wealth Management (IWM) betroffen.
 
Weiter heisst es, dass die betroffenen CS-Mitarbeiter bereits am letzten Montag über die Verschiebung ihrer Jobs informiert wurden. Wobei die Personalabteilung die für den "Transfer to HCL Technologies Ltd." vorgesehenen Mitarbeiter unter "Authorization for Data Transfer" aufgefordert habe, ihre Daten offenzulegen. Laut dem Bericht sollen innerhalb einer Woche nicht nur die Angaben zur Person wie Name, Geburtsdatum, Anstellungsdauer bei der CS offengelegt werden, sondern auch die "Compensation details" dem künftigen Arbeitergeber präsentiert werden. "Widerstand ist zwecklos, hält die CS-Personalabteilung fest. Rund um die HCL-Übung würden 'no claims of any kind' zugestanden", so 'Inside Paradeplatz'.
 
Bereits in vier Wochen, zum 23. Juni, müsse jeder CS-Mitarbeiter, der eine Offerte von HCL erhalten habe, sich entscheiden, ob er deren Konditionen akzeptiere. Wer die Offerte ablehnt, dem würde CS – per sofort – kündigen. Die Betroffenen landen also auf der Strasse oder sind, auch wenn sie weiterhin in der Schweiz arbeiten können, der HCL mit Hauptsitz in Noida, südöstlich von New Delhi, unterstellt.
 
Bekannt ist, dass CS zuletzt tiefrote Zahlen vorgelegt hat und erst im Februar noch einmal seine kurz zuvor verkündeten Abbauziele unterstrichen hat.
 
Bis zum Redaktionsschluss, hat CS unsere Fragen zu dem Stellenabbau und seinen Implikationen nicht beantwortet. (vri)