Digitalswitzerland inspiriert "Digital Serbia" und "Digital Poland"

Hierzulande will der Verein Digitalswitzerland die Digitalisierung vorantreiben. Es sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen verbessert, mehr Mittel in Bildung und Forschung gesteckt und die Schweiz als Innovations-Hub in Europa etabliert werden. Inzwischen gehören grosse Namen der Schweizer Wirtschaft dem Verein an, der aus der Initiative Digital Zurich 2025 entstanden ist. Wie Gründungsmitglied Ringier Axel Springer heute mitteilt, wurde vom Medienunternehmen nun auch "Digital Serbia" ins Leben gerufen. Die Initiative hat sich – ähnlich wie in der Schweiz – die Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Förderung von technologischem Unternehmertum zum Ziel gesetzt. Neben Ringier Axel Springer gehören Microsoft, Pricewaterhouse Coopers, Infostud, Telekom Srbija oder Telenor zu den Gründungsmitgliedern.
 
"Digital Serbia" wurde nach dem Vorbild von Digitalswitzerland ins Leben gerufen, so die Mitteilung. Man baue daneben auf den Erfahrungen digitaler Zentren wie London, Tel Aviv oder Berlin auf. Die Auftaktveranstaltung der Initiative findet heute in Belgrad statt. Die Gründungsmitglieder werden dort, wie schon in der Schweiz, ein "digitales Manifest" vorstellen.
 
Wie Ringier weiter schreibt, wurde aufbauend auf dem Erfolg von Digitalswitzerland auch die Initiative "Digital Poland" inspiriert. Diese werde am 1. Juni 2017 im Rahmen der Impact Konferenz in Krakau lanciert. Auch in Polen wollen Vertreter aus der Wirtschaft Innovationen im Rahmen der Digitalisierung vorantreiben und die entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen verbessern. (kjo)