Weiter satte Verdienste für iOS-App-Entwickler

Folgt man der jüngsten Meldung von Apple, hat die weltweite Entwicklergemeinschaft seit Start des App-Store im Jahr 2008 über 70 Milliarden Dollar verdient. Mit diesen Zahlen will die App-Geldmaschine aus Cupertino die Community auch zur nächste Woche startenden Entwicklerkonferenz WWDC (Worldwide Developers Conference) locken.
 
Allein in den vergangenen zwölf Monaten sei die Zahl der Downloads um über 70 Prozent gestiegen, heisst es in der Mitteilung weiter. Spiele- und Unterhaltungs-Apps seien die grössten Umsatztreiber. Wobei im letzten Jahr Lifestyle-, Gesundheits- und Fitness-Apps mit einem Wachstum von 70 Prozent und der Bereich Foto und Video mit einem Zuwachs von fast 90 Prozent zu den am schnellsten wachsenden Kategorien gehören würden.
 
Bekanntlich haben die iOS-App-Entwickler allein im letzten Jahr mehr als 20 Milliarden Dollar verdient, das waren über 40 Prozent mehr als 2015. Anfang dieses Jahres hiess es noch, dass seit 2008 die Entwickler mit über 60 Milliarden Dollar von der Gestaltung von Apps für iPhone und Co. profitieren. Nimmt man das in der Regel boomende Weihnachtsgeschäft hinzu, dürfte das Geschäftsfeld auch im Gesamtjahr 2017 wieder ein deutliches Wachstum zeigen. Nicht genannt werden die eigenen Umsätze. Wobei aber klar ist, dass Apple mit einer Marge von 30 Prozent von jeder App profitiert.
 
Zudem wird einmal mehr auf das Abo-Geschäft verwiesen, dass seit letztem Jahr für alle 25 App-Kategorien zur Verfügung steht. Hier sei die Anzahl der aktiven und bezahlten Abonnements im Vergleich zum Vorjahr um knapp 60 Prozent gestiegen. Bei der Bekanntgabe der Zahlen für das am ersten April beendet Quartal hat Apple-Chef Tim Cock laut 'Heise' von rund 165 Millionen Abonnenten. Wer es schafft, mit seiner App Kunden langfristig zu binden, erhält hier einen grösseren Umsatzanteil. Denn im ersten Jahr eines Abonnements zwackt Apple weiterhin 30 Prozent der Einnahmen ab, ab dem zweiten Jahr aber nur noch 15 Prozent.
 
Apple Schweiz verweist zum App-Geschäft hier zwar auf Zahlen für Europa und die Schweiz, doch die sind offensichtlich veraltet, was auf Anfrage auch bestätigt wird. (vri)