Trau, schau, wem im Business mit Verschlüsselungsgeräten

Nicht alles ist Gold, was glänzt im Markt der Geräte, mit denen man Daten in externen Ethernet-Netzwerken verschlüsseln kann.
 
Den Nobelpreis für Literatur wird Christoph Jaggi für seine umfangreichen Werke über Layer-2-Verschlüssler genausowenig gewinnen wie wir. Doch wird die Userstatistik seines Webservers zeigen, dass Tausende User von fünf Kontinenten seine neuen Marktübersichten über die Geräte, mit denen man den Verkehr auf Metro- und Wide-Area-Netzwerken verschlüsseln kann, herunterladen. Und man wird sehen, in welchen Geheimdiensten, Staatsorganen, Militärorganisationen und Weltkonzernen (praktisch allen) sein Werk studiert wird.
 
Denn eben: Die Ausgabe 2017 der weltweit einzigen Marktübersichten über Layer-2-Verschlüssler ist in Deutsch und Englisch verfügbar.
 
Ausserdem fasst Jaggi in einem ausführlichen Feature-Artikel die Entwicklung in diesem enorm wichtigen Nischenmarkt zusammen. Der Markt wächst zwar schnell, doch er wird auch reifer. Noch vor zehn Jahren gab es viele relativ kleine Anbieter von Ethernet-Verschlüsslern. Nun haben sich vier Plattformen, zwei davon übrigens aus Deutschland, durchgesetzt. Es sind dies Atmedia, Rohde & Schwarz, die australische Senetas sowie Anbieter, die auf MACSec EDE setzen. Auch der junge Schweizer Anbieter Securosys baut auf die Technologie von Atmedia.
 
Trau, schau, wem
Jaggis Marktübersichten und weitere Dokumente sind weltweit beliebt, weil es für Anwender enorm schwierig ist, Vor- und Nachteile der verschiedenen Geräte zu beurteilen. Man verlässt sich auf die Aussagen von Herstellern, auf Zertifikate und Standards. Doch wie viel sind diese wert?
 
Im Artikel Layer-2-Verschlüssler: Mehr Sicherheit, mehr Funktionalität, mehr Leistung analysiert unser Gastautor den Wert verschiedener Zertifikate und der dahinterstehenden Organisationen und Institute. Wer sich dafür interessiert, wie man Daten wirklich sicher transportiert, findet im Artikel wertvolle Informationen.
 
Denn schon seit vielen Jahren weiss man, wie leicht es ist, unverschlüsselten Sprach- und Datenverkehr auf Glasfasernetzen zu belauschen. In der Zwischenzeit haben sich allerdings die möglichen Schutzmassnahmen massiv verbessert. (hc)