Statistik Stadt Zürich verschenkt Visualisierungs-Software

Datendarstellungen im Internet werden immer wichtiger, sagt Statistik Stadt Zürich und will die Öffentlichkeit von seinen Investitionen profitieren lassen. Ende Jahr wird das Amt seine Javascript-Bibliothek zur Erstellung von interaktiven Visualisierung von Datenbeständen zur freien Benützung veröffentlichen. Die Bibliothek wird Anfang Dezember unter einer Open-Source-Lizenz auf GitHub gestellt.
 
Die frühe Ankündigung erfolge, um Interessierten genügend Vorlaufzeit zu geben, sagt das Statistikamt der grössten Schweizer Stadt. Dazu könnten natürlich andere Statistikämter, aber auch Webagenturen oder Medienhäuser generell gehören.
 
Die Programmbibliothek beruht auf D3 (Data-Driven Documents) und wurde zusammen mit dem Studio für digitales Design Interactive Things entwickelt. Beispiele für damit erstellte Visualisierungen gibt es beispielsweise zur Bevölkerungsdynamik der Stadt, zum Wohnungsbau, zur Vornamenwahl für Neugeborene und zur Nationalität der Stadtbewohner.
 
Das Amt will zukünftig auch Aktualisierungen der D3-Bibliothek auf GitHub veröffentlichen. Eine Support- oder Feedback-Plattform, so wird ausdrücklich betont, werde es aber nicht geben, und man werde auch nicht auf Änderungswünsche eingehen. (hjm)