Schweiz Seriensieger in Sachen Innovation

Die Schweiz belegt im jährlich erscheinenden "Global Innovation Index" (GII) ein weiteres Mal den ersten Platz, vor Schweden, Holland, den USA und Grossbritannien. Die Dominanz der Schweiz in diesem Index entlockte auch dem Präsidenten der zur UNO gehörenden World Intellectual Property Organization (WIPO), Francis Gurry, lobende Worte: "Die Schweiz hat ein weiteres Mal die Goldmedaille gewonnen, und das zum siebten Mal hintereinander. Das ist eine ziemlich herausragende Leistung", erklärte Gurry an einer Pressekonferenz.
 
Der GII wird jeweils von der WIPO, der Cornell University, INSEAD sowie weiteren Partnern erarbeitet. Er basiert auf Dutzenden von Werten, von Patenteingaben bis zu Bildungsausgaben.
 
Die vorderen Plätze werden, wie eigentlich zu erwarten ist, von Ländern mit hohen Durchschnittseinkommen belegt. Auf 24 der 25 höchsten Plätze findet man solche "High-Income"-Länder. Die einzige Ausnahme ist China auf Rang 22, das als Land mit mittlerem Durchschnittseinkommen eingestuft wird.
 
Laut der Analyse der WIPO konnten aber zumindest einige Länder mit niedrigen Einkommen ihre Innovationsfähigkeit auf ein höheres Level bringen, als es ihre wirtschaftliche Stellung erwarten lassen würde. Dazu gehören unter anderem Vietnam, Indien oder die Ukraine, aber auch einige afrikanische Länder wie Kenia, Burundi, Uganda und Mozambique. (hjm)