Post schnappt sich E-Health-Deal im Kanton Aargau

Die Stammgemeinschaft E-Health Aargau, verantwortlich für die Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) im Kanton, setzt auf die Plattform der Schweizerischen Post. Basierend auf den Grundlagen von "Post E-Health" konzipiert das Unternehmen zusammen mit Parnterfirmen die Gesundheitsplattform für die Region, schreibt die Post.
 
Die Plattform soll aus verschiedenen Modulen wie dem EPD, einer Lösung zur Zu- und Überweisung, einem E-Medikation-Modul und dem E-Impfdossier bestehen. Hinzu kommt laut Mitteilung ein Service Center.
 
Durch den Anschluss an die E-Health-Plattform können Gesundheitsfachpersonen und Leistungserbringer im Kanton Daten unter sich oder mit anderen Gesundheitsdienstleistern austauschen. Dadurch erhoffen sich die Anbieter sowohl die administrativen Aufwände zu reduzieren als auch die Versorgungsqualität zu verbessern.
 
Post-Plattform in mehrerern Kanonen in Betrieb
Die E-Health-Lösung der Post wird bereits von mehreren Kunden genutzt. So realisierte etwa der Kanton Genf in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen im Jahr 2013 mit MonDossierMedical ein EPD inklusive Medikations- und Behandlungsplan. Daneben gewann die Post auch den Zuschlag des Trägervereins Südost im Kanton Graubünden.
 
Neben der Schweizerischen Post bietet auch Swisscom eine E-Health-Plattform, die etwa im Kanton Zürich zum Einsatz kommen soll. Vergangenes Jahr haben ausserdem Noser Health, Hiag Data und Microsoft angekündigt, gemeinsam eine entsprechende Plattform auf den Schweizer Markt bringen zu wollen. (kjo)