Auch Genf investiert in smarte Parkplätze

Erst St. Gallen, nun auch Genf: So genanntes Smart Parking wird auf seine Tauglichkeit für die Schweizer Praxis getestet: In Genf spannen laut 'Le Temps' der Kanton, die Stadt und die industriellen Betriebe zusammen, um 650 Parkplätze via Sensoren, GPS und Apps intelligent zu machen.
 
Das Konzept ist die Weiterentwicklung eines Pilotprojekts im genferischen Carouge mit 16 Parkplätzen 2015. Zum Einsatz kommen wie in St. Gallen die Lösungen der Genfer Firma IEM, zudem Lösungen des Elektronik-Mess-Spezialisten LEM und der F&E-Abteilung der US-Konzerns Dupont in Meyrin.
 
Mit dynamischen Schildern, GPS-Navis oder Smartphone will man Automobilisten im notorisch verstopften Genf freie Parkplätze in Realtime anzeigen und Online-Payment ermöglichen.
Installiert werden die 650 Sensoren in unterschiedlichen Quartieren, begleitet wird dies von einer Analyse über die Nutzungsgewohnheiten und -zeiten dieser Parkplätze in blauen und weissen Zonen. Wie in St. Gallen kommt die Datenübermittlung via LoRaWAN zustande, dieses Low Power Wide Area Network) arbeitet auf dem konzessionsfreien UKW-Band im 868-Mhz-Bereich.
 
Mit den Analysen hofft man auch flexible Parktarife etablieren zu können. (mag)