Kanton Glarus investiert in IT-Bildung

Für die Weiterführung des Projekts "Informations- und Kommunikationstechnologien an den Volksschulen" hat die Regierung des Kanton Glarus beim Landrat die Freigabe eines Kredits beantragt. Für die Jahre 2018 bis 2021 beläuft sich dieser Kredit auf 620'000 Franken.
 
Das Geld soll insbesondere in die Einführung des Modul-Lehrplans Medien und Informatik fliessen, die für diesen Sommer geplant ist. Dazu gehören Koordinationsarbeit, pädagogischer Support sowie die Weiterbildung von Lehrpersonen.
 
Bereits im Jahr 2001 bewilligte die Landsgemeinde eine Rückstellung von 2,5 Millionen Franken für die Förderung des Informatikunterrichts. In den vergangenen Jahren habe man sich vor allem auf die Koordination zwischen den Gemeinden und den pädagogischen Support an den Schulen fokussiert, geht aus dem Regierungsratsprotokoll hervor.
 
So habe man es auch geschafft, für Rahmenverträge und Lizenzierungen bessere Konditionen für die Schulen zu erhalten. Weil zudem einzelne Projekte über den Bund finanziert wurden, habe der Kanton bis anhin insgesamt weniger Geld ausgegeben als geplant. Von den bewilligten 2,5 Millionen Franken würden noch immer 1,32 Millionen Franken zur Verfügung stehen. (kjo)