Facebooks VR-Brillen werden autonom und billiger

Nachdem die Facebook-Tochter Oculus kürzlich die Preise für ihre VR-Brille gesenkt hat, gibt es Berichte über ein neues Modell der Oculus Rift. Laut Bloomberg soll die neue VR-Brille 2018 auf den Markt kommen und gerade einmal 200 Dollar kosten. Im Gegensatz zur aktuellen Version benötige das neue Modell keinen PC oder Smartphone. Als Standalone-Gerät funktioniert die VR-Brille ohne angeschlossenen Rechner, berichtet 'Bloomberg' mit Berufung auf mit der Entwicklung vertraute Personen. Zum Einsatz kommen soll die neue Brille in den Bereichen Gaming, Videos und Soziale Netzwerke.
 
"Wir haben derzeit kein neues Produkt vorzustellen, können aber bestätigen, signifikant in die Kategorie der standalone VR-Geräte investieren", so ein Oculus-Sprecher zu 'Bloomberg'.
 
Die VR-Brille werde unter dem Code-Namen Pacific entwickelt und sei bedeutend kompakter als vergleichbare Geräte auf dem Markt. Die Idee sei beispielsweise, dass jemand die VR-Brille aus seinem Rucksack nehmen und im Flugzeug einen Film anschauen kann. Ähnlich, wie man es heute mit seinem Notebook oder Tablet macht.
 
Facebook-CEO Mark Zuckerberg ist überzeugt von VR. "Das sind diejenigen Dinge, von denen wir glauben, dass sie existieren werden", sagte er laut 'Bloomberg' an einer Oculus-Konferenz. 2014 hat Facebook Oculus für rund zwei Milliarden Dollar übernommen. Noch haben die VR-Geräte, wohl wegen der hohen Preise und des Mangels an Inhalt oder passenden Games, den Massenmarkt nicht erreicht. (kjo)