Das sind die obersten "Innovierer" der Schweiz

Der VR von Innosuisse hat die Mitglieder des Innovationsrats festgelegt. Sie kommen von ABB, Swatch, Roche, den ETHs und … ID Quantique.
 
Der Verwaltungsrat der künftigen, staatlichen Innovationsagentur Innosuisse hat nun das entscheidende Gremium, den Innovationsrat, besetzt. Innosuisse wird ab Anfang nächstes Jahr die bisherige Kommission für Technologie und Innovation, KTI, ablösen. Der Bundesrat hat letzten Dezember André Kudelski zum Präsidenten des VRs von Innosuisse gemacht. Eben dieser Verwaltungsrat hat nun das entscheidende Gremium, den Innovationsrat, besetzt. Dieser wird in Zukunft darüber entscheiden, welche Projekte gefördert werden.
 
Fünf Mitglieder des neuen Innovationsrats waren bereits Mitglieder in der KTI. Das Gremium, das in Zukunft über die Verteilung der staatlichen Mittel für Innovation entscheidet, setzt sich ziemlich gleichmässig verteilt aus Vertretern von Grossfirmen, Lehre und Forschung sowie Startups, Startup-Förderern und Beratern zusammen. Von der Wirtschaft sind Jean-Luc Bazin (Swatch), Christine Demen-Meier (Ecole hôteliere de Lausanne), Bernhard Eschermann (ABB), Sophie Kornowski-Bonnet (Hoffmann-La Roche), Myriam Meyer (mmtec, Post und mehr) und Alois Zwinggi (WEF) dabei. Auffallend ist, dass weder die Grossbanken noch Telekomanbieter vertreten sind.
 
Aus Lehre und Forschung kommen Christophe Copéret (ETHZ), Clemens Dransfeld (FHNW), Frédéric Hemmer (CERN), Emanuela Keller (Unispital Zürich), Adriano Nasciuti (FH Tessin) und Philippe Renaud (EPFL).
 
Aus der Startup-Welt wurden Yves Béhar (fuseproject), Nicoletta Casanova (FEMTOprint), Alisé De Tonnac (Seedstars), Renat Heuberger (South Pole Group), Thomas Putschmann (Swiss Fintech Innovation Lab), Kelly Richdale (ID Quantique), Stephan Siegrist (Think Tank W.I.R.E. und ETH) und Stelios Tzonis (Digital-Strategy) geholt. (hc)