Fintech Flynt ist jetzt eine Bank

Das Fintech-Startup Flynt hat eine Banklizenz erhalten und firmiert neu als Flynt Bank AG. Damit sei es das erste Schweizer Fintechunternehmen, das von der Finma diese Bewilligung erhält, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Der Eintrag im Handelsregister des Kantons Zug sei am Freitag erfolgt und werde in den nächsten Tagen publiziert.
 
Es handle sich um eine vollwertige Banklizenz und nicht um eine spezielle Bewilligung "light" für Fintechs, sagte Chef Stijn Vander Straeten auf Anfrage von 'AWP'.
 
Mit der Banklizenz erhalte die Gesellschaft die erforderliche Unabhängigkeit, um Themen des Wealth Managements mit innovativen Technologien auf neue Art und Weise anzugehen, heisst es weiter. Das Angebot richte sich insbesondere an private und institutionelle Kunden wie Unternehmer und Family Offices.
 
Flynt entwickelt den Angaben zufolge eine eigene Technologieplattform, die privaten und institutionellen Investoren ein ganzheitliches und unabhängiges Management komplexer Vermögensstrukturen erlauben solle. Dabei würden den Kunden Wechselwirkungen und Potenzial über eine klassische Liquiditäts-, Risiko- und Vermögensplanung hinaus aufgezeigt. Das sogenannte Flynt Wealth Ecosystem zeichne sich durch unabhängige Softwaremodule aus, über die der Kunde sein Gesamtvermögen kontrollieren könne. (kjo/sda)