Microsoft präsentiert Windows 10 Pro for Workstations

Die neue Variante von Windows 10 Pro bringt vier grosse Neuerungen für Power-User.
 
Mit dem herbstlichen Windows 10 Fall Creators Update soll eine Version des Betriebssystems für Power-User zur Verfügung gestellt werden: Windows 10 Pro for Workstations. Dies kündigt der Konzern in einem Blogbeitrag an. Man habe Rückmeldungen der User aus dem Windows-Insider-Programm einfliessen lassen, so die Redmonder.

Die neue Version bringt vier grosse Neuerungen zu Windows 10 Pro:
 
Unterstützung von mehr CPUs und RAM
Windows 10 unterstützt bislang zwei Prozessoren und bis zu zwei Terabyte Arbeitsspeicher. Diese Limite soll nun angehoben werden: Die neue Version wird Intel Xeon- sowie AMD-Opteron-Prozessoren mit bis zu 4 CPUs und bis zu sechs Terabyte RAM unterstützen.
 
Optimiert für grosse Datenmengen
Das Dateisystem Resilient File System (ReFS), das für Windows Server 2012 entwickelt wurde, soll dafür sorgen, dass grosse Datenmengen einfach gespeichert und verwaltet werden können, schreibt Microsoft. ReFS ist optimiert für grosse Datenmengen und unterstützt automatisierte Korrektur von korrumpierten Daten, wobei das System diese mit Kopien von anderen Laufwerken abgleicht.
 
Schnelle Dateifreigabe
Die neue Version unterstützt SMB Direct, das die Nutzung von Netzwerkadaptern mit Remote Direct Memory Access (RDMA) erlaubt. Diese Adapter sollen die ganze Geschwindigkeit des Netzwerks mit sehr geringer Latenz und CPU-Auslastung nutzen können.
 
Nicht-volatile Speichermodule
Windows 10 Pro for Workstation soll schliesslich NVDIMM-N-Module unterstützen. Dabei handelt es sich um nicht-flüchtige Speichermodule, die dafür sorgen, dass Daten auch im Speicher bleiben, wenn der Rechner ausgeschaltet ist. Zudem könne dieser Speicher Daten schneller schreiben und lesen, ist dem Blogeintrag zu entnehmen. (ts)