Prost! Bison und T2i wollen den Software­markt für Wein erobern

AOC (Appellation d'Origine Contrôlée) ist bei Weinen eine wichtige Information für Winzer, Behörden und Trinker. Und die Digitalisierung der Wein-Branche – also die Rückverfolgbarkeit von Weinen, elektronischer Parzellen (wo, welche Rebsorten stehen, etc.) und die zugehörigen Zertifikat-Verwaltung – schreitet voran. Die Produzentenabrechnung in Genossenschaften ist ebenfalls ein Thema, Standardschnittstellen zu branchenüblichen Waagen und individuelle Margenfindung ebenso.
 
Nun reift ein offensichtlich wachsender Markt für genau solche Warenwirtschaftslösungen heran, und dabei reden die Weinindustrie wie der Staat gleichermassen mit. "E-Vendanges" heisst ein staatliches IT-Projekt im Kanton Wallis, das 2018 mit einem Jahr Verspätung gelauncht wird.
 
Bison Schweiz hat im winzerisch wenig attraktiven Sursee eine "Wein-Lösung" namens "Bison Process Wein" entwickelt und auf den Markt gebracht. Diese wurde bislang von Groupe T2i aus der Weinhochburg Siders in der Westschweiz vertrieben, implementiert und supportet.
 
Neu soll T2i dies gesamtschweizerisch übernehmen und die Weinlösung auch inhaltlich und funktional vorantreiben. Dies teilen die beiden Unternehmen mit. Groupe T2i sorge auch dafür, "dass Industrie-, Staats- und Kundenanforderungen optimal umgesetzt werden". T2i habe dieses Jahr "bereits zwei neue und zwei bestehende Kunden für die Bison Process Wein-Lösung gewinnen können", melden die Partner stolz.
 
Bison fokussiert mit seinem ERP-System Bison Process, insbesondere auf die Geschäftsfelder Pflanzenbau, Weinbau und Trading. Bison Schweiz ist Teil der Bison-Gruppe erzielt mit mehr als 300 Mitarbeitenden einen Umsatz von mehr als 75 Millionen Franken
 
T2i bietet Lösungen für Dokumentenmanagement, eingehende Post, Kreditorenbuchhaltung, Management von Bestellungen und Business Process Automation. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Siders zählt 200 Mitarbeiter. (mag)