Neue ICT-Lehre: Mehr als 40 zusätzliche Lehrstellen zugesichert

Im Sommer 2018 kommt die neue dreijährige Grundbildung ICT-Fachmann/Fachfrau EFZ, welche den Informatikpraktiker mit Betriebsattest ersetzt. In der Zentralschweiz sucht das ODA nun Lehrbetriebe. Aber nicht nur dort.
 
Die öffentliche Suche dürfte nicht mit einem Mangel an willigen Lehrbetrieben zu tun haben. Man macht nun einfach Marketing für den neuen Beruf. "Wir wollen einfach soviele Betriebe wie möglich motivieren, die Lehrstellen zu schaffen", ergänzt Barbara Jasch, Leiterin des Zürcher Lehrbetriebsverbands ICT auf Anfrage.
 
Sie ist zuversichtlich, dass allein im Kanton Zürich nächsten August zum Start 50 zusätzliche Lehrstellen angeboten werden. National will man insgesamt 100 neue, zusätzliche ICT-Lehrstellen schaffen. Über 40 wurden beim Verband ICT-Berufsbildung Schweiz unter dem Hashtag #NeueLehre2018 aktuell gemeldet. National rechnet der Verband mit weit mehr als 100: "Wir sind sehr zuversichtlich", sagt Jörg Aebischer von ICT-Berufsbildung Schweiz.
 
Der neue Beruf ist für Firmen attraktiv, denn die Stifte gehen meist nur einen Tag pro Woche in die Schule, sie sollen praxisorientiert arbeiten. "Die kann die Wirtschaft brauchen", sagt Jasch und verweist auf Umfragen, die man vorgängig mit potentiellen Lehrbetrieben gemacht hat.
 
Umgekehrt ist ICT-Fachmann/Fachfrau EFZ speziell für Sek-B-Schüler attraktiv, die die "moderne Form des Supporters" erlernen möchten.
 
Und wenn nebenbei nachfolgend mehr Absolventen für Fachausweise und die Höhere Fachschule "anfallen", dürfte sicher niemand unglücklich sein. (mag)