Ständerat bewilligt Umzugs­gelder für Bundes-RZ in Frauen­feld

Hatte der Nationalrat bereits im Mai 41,2 Millionen Franken für den Umzug der Informatik eines Teils der Bundesverwaltung nach Frauenfeld genehmigt, bewilligte nun auch der Ständerat den Betrag.
 
Notwendig wird der Umzug wegen der im Februar beschlossenen Zentralisierung der Rechenzentren. Deren Zahl wird reduziert: Statt zahlreicher kleiner wird es künftig nur noch vier grosse geben. Damit will der Bundesrat Kosten und Energie sparen.
 
Zu dem geplanten RZ-Verbund gehören zwei Zentren mit militärischem Vollschutz, ein ziviles und ein gemischtes Rechenzentrum. Das militärisch-zivile Rechenzentrum wird auf dem Kasernenareal Auenfeld in Frauenfeld erstellt und heisst Campus. Es soll Mitte 2019 bezugsbereit sein, auch wenn das VBS in einem Bericht im April bereits zeitliche Verzögerungen prognostizierte.
 
Konkret wird parallel zum Bau die Migration und der Umzug der Technologie ins Rechenzentrum Campus in Angriff genommen, wofür die nun auch vom Ständerat bewilligten 41,2 Millionen Franken vorgesehen sind. Darin sind unter anderem die zivile Ausrüstung des RZs und der Rückbau der bisherigen Anlagen enthalten. (vri)