Bund lädt zur natio­nalen Konferenz zur Zu­kunft der digi­talen Schweiz

Im April 2016 hat der Bundesrat seine "Strategie Digitale Schweiz" verabschiedet. Nach eineinhalb Jahren sei es nun an der Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen: Im Rahmen einer nationalen Konferenz diskutieren am 20. November 2017 Vertreter von unterschiedlichen Interessengruppen über das bisher Erreichte und den weiteren Handlungsbedarf für eine nachhaltige Entwicklung der digitalen Schweiz. Im Lichte der Ergebnisse der Konferenz sollen die bundesrätliche Strategie aktualisiert und gegebenenfalls neue Massnahmen definiert werden.
 
Die Konferenz wird vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom) vorbereitet, das auch den Vorsitz der Interdepartementalen Koordinationsgruppe des Bundes zur Umsetzung der Strategie "Digitale Schweiz" innehat. Am 20. November sollen die bisherigen Arbeiten des Bundesrates diskutiert, Trends der Informationsgesellschaft beleuchtet und der Handlungs­bedarf für eine nachhaltige Weiter­entwicklung der digitalen Schweiz evaluiert werden, schreibt das Bakom.
 
Anwesend sein werden Bundespräsidentin Doris Leuthard und Bundesrat Johann Schneider-Amann sowie Bundeskanzler Walter Thurnherr. Zu den behandelten Themen gehören etwa Bildung in der digitalen Wirtschaft, Arbeitsmarkt 4.0, Datenpolitik oder Sicherheit. Auf der Bühne steht auch der ehemalige CIO von Estland, Taavi Kotka. Daneben sollen Vertreter von Behörden, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft Raum für Diskussionen erhalten. Die Teilnahme ist gratis, aber nur auf Einladung. Die Konferenz ist auf 700 Personen beschränkt.
 
Die Konferenz findet einen Tag vor dem von Digitalswitzerland organisierten "Digitaltag" statt, an dem die Bundesräte Schneider-Ammann und Alain Berset teilnehmen werden. (kjo)