Noch ist Oracle keine Cloudfirma

Wer an der US-Börse zu den Gewinnern gehören will, muss als Software-Firma möglichst viele Cloud-Umsätze zeigen. Und so betonten die Chefs von SAP-Rivale Oracle bei der Veröffentlichung der jüngsten Geschäftszahlen denn auch, wie rasch das Cloud-Business gewachsen sei. Das stimmt durchaus. Die Umsätze im Cloud-Geschäft wuchsen in den letzten 15 Monaten jedes Quartal um mehr als 50 Prozent. Doch insgesamt gesehen, ist Oracle immer noch keine Cloud-Firma. Der Löwenanteil der Erträge stammt aus den Wartungsgebühren für Datenbanken und Business-Software, die beim Kunden installiert ist. Das SaaS-Geschäft ist immer noch fast sechs mal kleiner als das klassische, hochprofitable Business von Oracle.
 
Im Hardware-Geschäft schrumpft Oracle hingegen stetig. In diesem Bereich baute Oracle in den letzten Wochen und Monaten massiv Stellen ab. (hc)