Mit neuem Security-Framework will HPE Cisco schlagen

Das Wachstum bei Aruba sei "enorm", dies sagte Adrian Mebold, Country Manager Channel, Service Providers & SMB Sale bei HPE Schweiz, an einem Partner-Event. Dies gerade im Hinblick auf IoT.
 
An diesem Anlass in Dübendorf vor einigen Tagen schnitten die HPE-Leute auch das Thema Security in ihren Produkten an und versicherten, auch die kürzliche Acquisition des Security-Startups Niara werde in Bälde in HPE-Produkten sichtbar.
 
Dies zeigt sich nun in Form eines neuen Security-Frameworks namens Aruba 360 Secure Fabric. Dieses kombiniert die ClearPass-Produkte zur Zugriffskontrolle und zum Policy-Management von Aruba mit der UEBA-Lösung ("User and Entity Behavior Analytics") IntroSpect von Niara.
 
HPE verspricht, das Onboarding von Devices könne policy-basiert geschehen und mit dem KI-basierten Machine Learning von IntroSpect könne man das User-Verhalten überwachen und basierend auf Verhaltensänderungen Attacken abwehren oder verhindern.
 
Das Machine Learning von Aruba 360 Secure Fabric könne mit HPE-, beziehungsweise Aruba-Produkten eingesetzt werden, aber laufe auch mit Netzwerk-Software und -Hardware anderer Hersteller.
 
Diese Vendor-Unabhängigkeit bilde, so Aruba-Verantwortliche laut 'Silicon UK', einen Schlüsselfaktor im Konkurrenzkampf zu Cisco.
 
So sagt dies zumindest Larry Lunetta, Vice President of Security Solutions Marketing bei Aruba laut 'CRN'. "Dies ist nicht nur eine Produktinitiative, sondern eine strategische Initiative".
 
Man biete nun Partnern, die nur Netzwerkprodukte verkaufen können, eine Möglichkeit, den Weg zwischen der Netzwerkgruppe eines Kunden und der Security-Gruppe elegant zu überbrücken. (mag)