Saugt die CIA biometrische Daten aus der Schweiz ab?

Gemäss einem Post auf Wikileaks vom letzten August, ist die CIA in der Lage, biometrische Daten aus Passlesegeräten der Firma Cross Match auszulesen. Der US Geheimdienst hat die Geräte mittels eines angeblichen Updates der Software manipuliert, heisst es auf der Enthüllungsplattform.
 
Solche Geräte werden auch in der Schweiz eingesetzt, so Nationalrat Balthasar Glättli in der Fragestunde des Nationalrats letzte Woche. Er wollte wissen, ob der Bundesrat die Sache untersucht habe und ob man juristische Schritte eingeleitet habe.
 
Bundesrätin Sommaruga antwortete, dass die Passlesegeräte von Cross Match schon seit 2010 nicht mehr eingesetzt werden. Hingegen benützt man Fingerabdruckleser von dieser US-Firma. Diese seien aber nicht mit dem Internet verbunden. Ob trotzdem über ein lokale Software-Update Spionagesoftware auf die Maschinen geschleust wurde, will die Bundesrätin noch abklären. Sie glaube aber, dass man "sehr genau hingeschaut hat." (hc)