"LAN-Party" für das elektronische Patientendossier

Am EPD-Projectathon testen E-Health-Anbieter ihre Systeme auf Interoperabilität. Bild: eHealth Suisse
Ab heute testen Anbieter von E-Health Lösungen ihre Produkte an einem Projectathon. In den gesetzlichen Grundlagen für das elektronische Patientendosser (EPD) sind unter anderem die technischen Voraussetzungen formuliert, die für die Zertifizierungen der EPD-Gemeinschaften erfüllt sein müssen. Der Projectathon, der vom 25.9 bis 29.9. im Campus Liebefeld bei Bern stattfindet, sei ein Meilenstein auf dem Weg zur Zertifizierung, schreibt E-Health-Schweiz.
 
16 Firmen aus vier Ländern haben sich für den Projectathon angemeldet. Darunter sind beispielsweise Swisscom, Post, Sage Schweiz, Health Info Net (HIN) , SwissSight sowie The I-Engineers. Zusätzlich nehmen die zentralen Abfragedienste (BIT) und die Zentrale Ausgleichsstelle am EPD-Projectathon teil.
 
Laut einer Mitteilung von Swisscom treffen sich rund 70 IT-Spezialisten an der "LAN-Party" für das EPD. Man werde am Projectathon die IT-Infrastruktur einer Stammgemeinschaft betreiben, die künftig den Patienten die Eröffnung eines EPD erlaube oder die administrativen Aufgaben im Zusammenhang mit dem Unterhalt des Dossiers ermögliche. Laut E-Health-Schweiz soll der Projectathon Interoperabilitätstests ermöglichen. Gruppentests sollen Anwendungsfälle aus dem EPD simulieren, beispielsweise die Rechteverwaltung oder gemeinschaftsübergreifende Abfragen. (kjo)