Oracle zeigt die Datenbank, die sich selber heilen kann

Auf der Oracle-Konferenz OpenWorld zeigte CTO Larry Ellison die – eigenen Angaben zufolge weltweit erste – autonome Datenbank aus der Cloud. Die Oracle Database 18c setze auf Machine Learning und künstliche Intelligenz, um Automatisierung zu ermöglichen, menschliche Fehler zu eliminieren und mehr Sicherheit und Leistung zu bringen, so eine Mitteilung des Unternehmens. So könne die Datenbank Security-Updates und Patches automatisch einspielen, ohne, dass der Betrieb unterbrochen werden müsse.
 
"Das ist das Wichtigste, was wir in einer langen, langen Zeit getan haben", glaubt Ellison. "Die Automatisierung erledigt alles." So könne sich die Datenbank auch selbst skalieren, auch dies geschehe ohne Downtime.
 
18c könne unterschiedliche Workloads verwalten, einschliesslich Transaktionen, Data Warehouses, Dokumentenablagen oder IoT. Sie laufe in der Cloud oder On-Premise, heisst es weiter. Verfügbar sein soll die Datenbank noch im laufenden Jahr. Oracle garantiert mit SLAs eine Verfügbarkeit von 99,995 Prozent und eine Ausfallzeit von weniger als 30 Minuten im Jahr. (kjo)