Baarer Startup lanciert Echtzeit-Monitoring und damit Basis für Smart Contracts

Bild: Arviem
Das Baarer Startup Arviem hat eine Lösung für das Realtime-Monitoring und -Tracking von Frachtgut lanciert. Unternehmen, die ihre Güter über die Neue Seidenstrasse zwischen China und Europa transportieren, sollen in Echtzeit Daten über Standort, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Erschütterungen erhalten. Sie sollen auch informiert werden, wenn etwa die Türen des Fracht-Containers geöffnet werden. Über eine cloudbasierte Plattform erhielten sie zudem Informationen über den zu erwartenden Zeitpunkt der Lieferung auf Grundlage von Big-Data-Analyse, verspricht Arviem in einer Mitteilung.
 
Zum Einsatz kommt dabei Hardware, die sowohl via Satellit als auch via GSM – dem Standard für Mobilfunknetze – kommunizieren kann. So soll eine durchgängige Überwachung möglich sein. Die Software zur Lösung wurde in der Schweiz entwickelt und hat das "Swiss-Made-Software"-Siegel erhalten.
 
Die Monitoring-Lösung helfe in der Lieferkette Kosten von fünf bis zehn Prozent einzusparen und die Emissionen zu reduzieren, verspricht Arviem auf seiner Website. Zudem stellt sie dank der versprochenen lückenlosen und differenzierten Echtzeit-Überwachung eine Grundlage für Smart Contracts dar. Man arbeite auch in diese Richtung und führe diesbezüglich mit Unternehmen Gespräche, bestätigt dann auch Simona Androvicsova, Marketing Managerin von Arviem, gegenüber inside-it.ch. Für konkrete Angaben sei es aber noch zu früh.
 
Als Kunden führt das 2008 gegründete Unternehmen unter anderem Ricoh, Nestlé und Zurich Insurance auf. Laut Website hat das Startup 14 Mitarbeitende. (ts)