Temenos nennt Neukunden: Es ist Santander

Erst meldete Temenos nur, man habe einen globalen Grosskunden gewonnen. Nun, zwei Tage danach, nennt der Genfer Banken-Softwareanbieter auch den Namen: Es ist Openbank, die digitale Bank der Santander Group.
Openbank wird die Temenos-Kernbanken-Lösung global für das Retail- und KMU-Banking implementieren. Openbank "wird Temenos Core Banking einsetzen, um die nationale und internationale Expansion voranzutreiben und die digitale Strategie der Gruppe zu unterstützen".
 
Temenos sieht den Deal als "hoch disruptiv und strategisch bedeutsam".
 
Openbank ist eine Tochter von Santander, der zweitgrössten Bank Europas und wurde zur vollständig digitalen Bank umgebaut. Laut 'Handelsblatt' hat Openbank etwa 21 Millionen Digitalkunden und will 2018 auf 30 Millionen wachsen. Gut eine Million von ihnen hat auch ihr Konto bei Openbank. Sie sind durchschnittlich zwischen 38 und 40 Jahren alt sind und hätten total sechs Milliarden Euro bei Openbank deponiert.
 
Das Openbank-Business findet offenbar komplett in der Cloud statt und Smartphone-Apps seien ebenso im Einsatz wie KI-Lösungen.
 
'Banking Technology' meldet, Temenos habe sich im Pitch gegen Infosys und deren Lösung Finacle sowie gegen Finastra (vormals Misys) und das britische Startup Thought Machine (VaultOS) durchgesetzt.
 
Laut Eigenangaben ist die Temenos-Core-Banking-Lösung bei 600 Finanzinstituten im Einsatz. (mag)