Temenos bugsiert Zahlungsverkehr in die Public Cloud

Der Payment Hub von Temenos kann On-Premise oder in der Public Cloud von Microsoft betrieben werden.
 
Der Schweizer Kernbankensoftwarehersteller Temenos lanciert den auf Microsoft Azure basierenden Payment Hub. Mit der Einführung, so Temenos, baue man die Position als Anbieter von Cloud-basierter Banken- und Finanzsoftware weiter aus. Bereits seit 2011 gibt es die Kernbankensoftare T24 für Windows Azure. Damals sei man der erste Anbieter gewesen, der ein Kernbankensystem in der Public Cloud anbiete. Nun werde mit einer Lösung für den Zahlungsverkehr das Angebot weiter ausgebaut, schreibt das Unternehmen.
 
"Wir sehen eine steigende Nachfrage nach Cloud-Lösungen in der Finanz-Branche, wobei 22 Prozent des Neugeschäfts Cloud-Services als Alternative zu On-Premise-Lösungen nutzen", so Darryl Proctor, Product Director Payments bei Temenos.
 
Der Payment-Cloud-Service ermögliche den Banken ihre Payment-Angebote mit geringeren Vorabkosten zu modernisieren, schreibt der Anbieter weiter. Die vom Kern auf neu gebaute Lösung könne sowohl in der Public Cloud als auch On-Premise betrieben werden. Der Payment Hub lasse sich vollständig in die Kernbankenplattform T24 integrieren, könne aber auch als Standalone-Modul betrieben werden. Man biete den Banken, so das Unternehmen, eine einzige Lösung zur Verarbeitung von Zahlungen, intelligentes Routing und Settlement sowie die Möglichkeit Echtzeit-Zahlungen abzuwickeln. (kjo)