Münchens schwieriger Weg von Linux zu Windows

Die Stadt München, von Open-Source-Freunden jahrelang als Leuchtturm gefeiert, wird aller Voraussicht nach die eigene Linux-Distribution LiMux aufgeben und wieder Windows-PCs besorgen.
 
Die Rückkehr zu Windows soll bis 2020 bewerkstelligt werden. Kritiker befürchten aber, dass das Projekt zu viel kosten wird.
 
Zumindest will München nun eine IT-Organisation aufbauen, ein so genanntes IT-Referat. Für das neue IT-Referat wurde ein Chef geholt, der mindestens sechs Jahre in den Aufbau des Departemtens, wie es in der Schweiz heissen würde, investieren soll. Er soll die drei verschiedenen IT-Organisation der Stadt neu gestalten und umstruktieren, so die Stadt in einer Mitteilung. Denn München hat einen eigenen IT-Dienstleister (it&M), eine Hauptabteilung für IT-Strategie (STRAC) und so genannte diKAs, dezentrale IT-Einheiten.
 
Nachdem man jahrelang verfolgen durfte, wie schwierig es sein kann, von der Abhängigkeit von Microsoft loszukommen, wird man in den nächsten Jahren in München beobachten dürfen, wie schwierig es ist, Linux loszuwerden. (hc)