Temenos kauft eigene Aktien zurück

Temenos will bis zu 1,5 Millionen eigene Aktien zurückkaufen. Dies kündigt der Genfer Banken-Software-Hersteller an. Bis zu 150 Millionen Franken liegen dafür bereit. Es geht um Namenaktien von je fünf Franken Nennwert, beziehungsweise maximal 2,12 Prozent des Aktienkapitals und der Stimmrechte.
 
Per 30. Oktober hielt Temenos direkt oder indirekt 559'605 eigene Namenaktien. Dies entsprach 0,79 Prozent des Aktienkapitals und der Stimmrechte.
 
Der Rückkauf beginnt am 1. November und dauert bis spätestens 28. Dezember. Die Börse reagierte positiv, die Aktie stieg vorübergehend auf ein Tageshoch von 115,40 Franken.
 
Zu den grösseren Aktionären gehören Aviva Life & Pensions UK Limited, Aviva France sowie die Investmentgesellschaft Wellington Management.
 
Unternehmen führen Aktienrückkäufe aus unterschiedlichen Gründen durch, sei es zur Kurspflege, sei es um überschüssiges Kapital abzubauen, aus steuerlichen Gründen oder um sich vor einer Übernahme zu schützen. Was bezweckt Temenos? "Die zurückgekauften Namenaktien sollen für künftige Mitarbeiteroptionsprogramme und/oder für mögliche Akquisitionen verwendet werden", so die Begründung.
 
Temenos zeigte sich zuletzt in guter Verfassung und steigerte im dritten Quartal 2017 seinen Umsatz und Betriebsgewinn zweistellig. Zudem gewann man vor wenigen Tagen die Digitalbank-Tochter von Santander als Neukunden. (mag)