Zürcher Bildungspreis geht an Informatik­pionier Zehnder

Für sein lebenslanges Schaffen erhält Carl August Zehnder den Bildungspreis 2017 der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH) und der Stiftung Pestalozzianum. Er setzt sich seit 50 Jahren für die Informatik in der Schule ein. Die Preisübergabe findet am 2. November im Rahmen des Hochschultags der PHZH statt.
 
Zehnder war von 1979 bis 2003 ordentlicher Professor für Informatik an der ETH Zürich. Er habe dank seiner Innovationskraft und seinem beharrlichen Engagement im Bereich Informatik die Zürcher und Schweizer Bildungslandschaft bereichert und nachhaltig geprägt, teilte die PHZH mit.
 
Dies hat er laut Jury auf "undogmatische Art und Weise" getan und den Blick auch auf die Ausbildung in den Gymnasien gerichtet.
 
1983 war Zehnder einer der drei Gründer der Schweizer Informatik Gesellschaft. Er wurde 2008 mit dem Preis der Stiftung Dr. J. E. Brandenberger gewürdigt für seine "Arbeiten zum Aufbau universitärer Strukturen für Lehre und Forschung im Bereiche der Informatik".
 
An ihrem Hochschultag zeichnet die PHZH jeweils Persönlichkeiten aus, die sich in der Förderung der Bildung verdient gemacht haben. Der Preis, der in diesem Jahr zum zwölften Mal verliehen wird, besteht aus einem Bronzerelief des Zürcher Künstlers Hans Josephson. (sda/kjo)