Finanzdepartement schafft "Plattform Digitalisierung"

Das Finanzdepartement baut Kompetenzen im Projektmanagement, in der Architektur, im Betrieb und der Beschaffung von IT auf. In kleinen Projekten soll "Erfahrungen mit neuen Technologien" gewonnen werden.
 
Erfahrungen aus laufenden Projekten wie Fiscal-IT in der Steuerverwaltung oder DaziT in der Zollverwaltung legten es nahe, das Fachwissen in Sachen ICT zu bündeln. Dies will Bundesrat Ueli Maurer im Finanzdepartement machen. Er hat den Bundesrat heute darüber informiert, dass er auf Anfang nächsten Jahres eine "Plattform Digitalisierung" schafft, schreibt das Finanzdepartement (EFD) in einer Mitteilung.
 
In vorerst kleineren Projekten innerhalb des Departements sollen Erfahrungen mit neuen Technologien und deren Anwendung gewonnen werden, schreibt das EFD. Um was für Projekte es konkret geht, konnte das EFD auf Anfrage noch nicht präzisieren.
 
Es sollen Kompetenzen im Projektmanagement, in der Architektur, im Betrieb und der Beschaffung aufgebaut werden. Diese, so die Mitteilung weiter, sollen bei Bedarf auch durch andere Einheiten der Bundesverwaltung genutzt werden können. Der operative Start erfolgt am 1. Januar 2018. Um laufende Projekte nicht zu gefährden soll die neue Plattform unabhängig vom Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) geschaffen werden.
 
Soll mit BBL, BIT und ISB koordiniert werden
Die Plattform Digitalisierung unterstehe direkt dem Departementschef EFD, werde von einem intradepartementalen Steuerungsausschuss begleitet und soll grundsätzlich kostendeckend arbeiten. Finanzieren soll sich die Plattform über ihre Aufträge.
 
Zwei "ausgewiesene Fachpersonen" aus dem Departement seien in leitender Funktion verantwortlich für die Bildung und den Einsatz der Plattform Digitalisierung. Sie sollen ihre Tätigkeit eng mit dem BIT, dem Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) und dem Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) koordinieren. (kjo)