Sage Start erhält neues Outfit (Update)

Die ERP-Spezialisten von Sage wollen attraktiver für Startups und Kleinunternehmen werden. Glaubt man dem Schweiz-Chef Marc Ziegler, soll das angepasste Angebot weitere Firmen anlocken. Denn aktuell würde Sage Start erst von rund 10'000 Kunden genutzt. Neu habe man die Business-Software für diesen Sektor auf vier Pakete verschlankt, heisst es in einer Mitteilung. Sie werden ab dem 4. Dezember verfügbar sein und ausschliesslich im Abo-Modell angeboten, wobei die Daten immer in der Cloud gespeichert würden.
 
Sage Start gab es zuvor auch noch im Lizenzmodell, das nun weggefallen ist. Dazu existierten bisher die Module Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung, Auftragsbearbeitung und das Paket Enterprise, welches alle drei Module beinhaltete, teilt Sage auf Anfrage per Mail mit. Jedes Modul und das Paket Enterprise habe es in den Versionen Lite, Standard und Professional gegeben.
 
Das Einstiegspaket Ready enthalte alles, was zum Start einer Firma benötigt werde von der Offert- und Rechnungsstellung bis zur Auftragsverwaltung, heisst es. Dazu gehört wie bei den drei anderen Paketen auch die Lohnbuchhaltung als Grundfunktion. Ready adressiert einen Arbeitsplatz, wobei aber die Lohnbuchhaltung auf bis zu fünf Mitarbeiter ausgelegt ist. Für den Arbeitsplatz sind pro Monat 25 Franken fällig.
 
Zudem gibt es zwei Pakete für Dienstleister und Händler, bei denen die Lohnbuchhaltung für bis zu 25 Mitarbeiter ausgelegt ist. Für 35 Franken pro Monat gibt es hier den ersten Arbeitsplatz, der neben der Lohnbuchhaltung auch eine Leistungserfassung und eine Kostenrechnung sowie eine Projektverwaltung für Dienstleister respektive im Paket Handel eine Lagererfassung umfasst. So sollen sich mit dem Paket Service wiederkehrende Forderungen etwa für ein Serviceabo, für die Miete oder ein definiertes Kontingent an Waren automatisiert abrechnen lassen. Während beim Paket Trade eine Einkaufsfunktion und die Waren- und Lagerverwaltung integriert sind.
 
Als viertes Paket wird die Gesamtlösung von Sage Start als All-in-one angepriesen. Es adressiert mit 55 Franken den ersten Arbeitsplatz und die Lohnbuchhaltung ist für maximal 100 Mitarbeiter.
 
Weiter erklärt Sage, dass bei den Paketen Service und Trade für Zusatzuser jeweils 10 Franken pro Monat fällig sind, wobei in beiden Paketen insgesamt drei Firmen geführt werden können. Im Gesamtpaket All-in-one sind pro zusätzlichem User 15 Franken im Monat fällig und es können darin total zehn Firmen geführt werden. (vri)
 
In der aktualisierten Version wurden die Angaben zur Preisgestaltung präzisiert. (03.11.)