E-Banking der LUKB macht Probleme

Nach einem Release Mitte Oktober tauchten beim E-Banking der Luzerner Kantonalbank Fehler auf.
 
Bereits seit vielen Tagen werden Kunden der Luzerner Kantonalbank auf Einschränkungen beim E-Banking hingewiesen. Grund dafür, so die Informationen auf der Website, sei ein "komplexer Fehler im Zusammenspiel zwischen diversen Soft- und Hardwarekomponenten". Man arbeite daran, den Fehler so schnell wie möglich zu beheben.
 
"Nach einem Release vom 14./15. Oktober stellten wir Fehlerbilder fest (Einfrieren von Screens, lange Ladezeiten, Fehlermeldungen), die bei wenigen, spezifischen Kundengruppen auftraten", so die Bank auf Anfrage von inside-it.ch.
 
Beim Release habe es sich um ein Upgrade auf Linux 7, ein Avaloq-Frontplattform-Release, Anpassungen am Core sowie Perfomance-Anpassungen gehandelt. Man vermute die Problemstellung im Umfeld von Liferay (CMS) im Zusammenspiel mit dem Session-Handling.
 
Weiter schreibt die LUKB, dass das E-Banking umfangreich getestet worden sei. Deshalb gebe es derzeit auch keine "nennenswerten funktionalen Fehler". Weiter betont die Bank, es habe keine Totalausfälle gegeben und das E-Banking-System laufe ohne Unterbruch. "Fehler lassen sich in einer komplexen IT-Infrastruktur nie zu 100 Prozent ausschliessen. Wir investieren sehr viel in ein automatisiertes Testing sowohl auf der funktionalen wie auch auf der technischen Seite."
 
Laut 'Inside Paradeplatz' bestehen die Probleme seit Mitte Oktober. In der zweiten Oktoberhälfte verzeichne man jeweils grosse Nutzerzahlen, heisst es von Seiten der Bank. Und am 24., 25., und 26. Oktober 2017 habe man die höchste, je festgestellte E-Banking-Nutzerzahl erreicht. Vor allem bei dieser Höchstlast seien die oben genannten Fehler aufgetreten, so die LUKB zu inside-it.ch. Betroffen seien vor allem jene Kunden, die sehr lange im E-Banking aktiv seien. Mit einem Aus- und wieder Einloggen, könnten die meisten Kunden die Probleme umgehen.
 
Auf unsere Fragen, welche Firmen in der Problemlösung involviert seien, schreibt die Bank, dass man mit allen involvierten Partnern und Lieferanten eng zusammenarbeite. Die Frage ob rechtliche Schritte gegen involvierte Firmen eingeleitet werden, oder ob Busszahlungen fällig werden, wollte die LUKB nicht beantworten. (kjo)