Swisscom setzt auch für 5G auf Ericsson

Für den Ausbau des Gigabit-LTE-Netzes ab 2018 und die Implementierung von 5G ab 2025 setzt Swisscom auf den Netzwerkausrüster Ericsson. Die beiden Unternehmen geben dies heute bekannt.
 
Im Rahmen des neuen Vertrages werde Ericsson das Mobilfunknetz von Swisscom weiter transformieren, unter Einsatz von Virtualisierungsumgebung und Network Slicing. Network Slicing erlaubt es Betreibern, ihre Infrastruktur oder Teile davon anwendungsbezogen und auf Abruf bereitzustellen. Die Weiterentwicklung des Netzes werde zu grösseren Kapazitäten und niedrigen Latenzzeiten führen, so die Mitteilung.
 
Im Sommer haben Swisscom und Ericsson gemeinsam mit der ETH Lausanne erste Anwendungen auf Basis von 5G und Network Slicing getestet. Mit weiteren Branchenpartnern sollten Anwendungen mit 5G und dem IoT entwickelt und erprobt werden.
 
Wie Swisscom weiter schreibt, arbeite man derzeit am Upgrade des Netzes. Ziel sei es, mit Gigabit-LTE Geschwindigkeiten von mehr als 1 Gbit/s zu erreichen. Die ersten Standorte in elf Schweizer Städten werden bis Ende 2017 aufgerüstet. (kjo)