UBS angelt sich Digitalisierungs-Profi von der Commerzbank

Die UBS verstärkt sich personell für die Digitalisierung. Künftig werde Lukasz Opoka bei der Grossbank für Entwicklung und Innovation digital Banking zuständig sein, wie UBS-Mediensprecherin Karin Aquilino auf Anfrage von inside-it.ch bestätigt. Opoka werde seine Stelle auf den 1. Februar antreten und an Stefan Brunner, Head E-Banking UBS Switzerland, rapportieren.
 
Opoka war seit August 2016 bei der deutschen Commerzbank Leiter Online Processes and Direct Channels Departments. Er hat zwei Mastertitel: Einen von der Universität Lodz in Management und Marketing und einen von der Engineering-und-Computing-Fakultät der Universität Coventry. Opoka hatte vor seinem Wechsel zur Commerzbank über rund viereinhalb Jahre die Digitalisierung bei der polnischen Mbank vorangetrieben. Dort führte er unter anderem vor etwas über zwei Jahren das Video-Onboarding ein, wie 'Finews' berichtet. Damals war das noch eine Seltenheit in der Bankenwelt. Im selben Jahr wurde die Commerzbank-Tochter vom Marktforscher Forrester gar zur digitalsten Bank der Welt erkoren.
 
Die Personalie passt in den Digitalisierungskurs der UBS, die etwa vor rund einem Monat den Einsatz von rund 200 "Fintech-Evangelisten" in der Schweiz angekündigt hat. Zudem hat die Grossbank seit Mitte Jahr unter anderem Neuigkeiten aus den Bereichen Fintech, KI und Blockchain bekannt gemacht. (ts)