Schweizer Finalisten bei Blockchain-Competition (plus Bad News)

Bei der Blockchain-Competition, die kommende Woche in Zug erstmals durchgeführt wird, gibt es nicht nur Ruhm und Ehre, eine Boje oder einen Glasziegelstein zu gewinnen, sondern 100'000 US-Dollar.
 
Noch zehn Finalisten aus mehreren Ländern sind im Rennen um das Preisgeld. Eine Jury hat sie unter den 100 Kandidaturen ausgewählt, so die Medienmitteilung. Die drei besten erhalten dann jeweils eine Auszeichnung.
 
Unter ihnen sind, da hat das Crypto Valley aber Glück, auch zwei Schweizer: Der erste ist Eth-Covering, die mit einer Community-basierten Versicherungslösung auf Ethereum-Blockchain-Basis antreten. Der zweite ist LoyaltyCoin aus Zug und will mit ihrem Loyalty-Programm mit Blockchain-Fundament gewinnen.
 
Initiiert wurde der Wettbewerb von der Investorengruppe Lakeside Partners und dem IT-Dienstleister Inacta, beide ebenfalls in Zug beheimatet.
 
Da uns inzwischen im Tagestakt News aus dem selbst ernannten Crypto Valley erreichen, noch zwei weitere. Zuerst die imagefördernde: KPMG Schweiz trete der Crypto Valley Association (CVA) als erster strategischer Partner bei, meldet die unabhängige Standortinitiative. "Ein wichtiger Meilenstein für uns", schreibt CVA-Präsident Oliver Bussmann.
 
Zweite Klage gegen Tezos
Die imageschädigende News zuletzt: Das Cryptowährungs-Projekt Tezos hat aus Florida eine zweite Klage am Hals, meldet 'Reuters'.
 
Tezos, dahinter steckt die Firma Dynamic Ledger Solutions aus Delaware, hat mit der Tezos Stiftung, im Crypto Valley daheim, 232 Millionen Dollar bei einem ICO eingenommen. Doch, so die erste Sammelklage, die versprochenen Tezzie-Tokens gebe es nicht und das sogenannte Tezos Network auch nicht. Die neue Klage listet Irreführung, Betrug und Verletzung von US-Sicherheitsgesetzen auf und richtet sich gegen die Co-Gründer Kathleen und Arthur Breitman.
 
Johann Gevers, CEO der Digitalwährungs-Firma Monetas, amtet als Präsident der Tezos-Stiftung. Inzwischen sind die Beteiligten untereinander verkracht.
 
Es gibt laut 'Reuters' und Aussagen von Involvierten nur eine kleine Chance, dass die Investoren ihr Geld zurückerhalten. (mag)