Zwei Schweizer unter den fünf Gewinnern des Kickstart Accelerators

Bild: Kickstart Accelerator
Am Freitag wurden im Rahmen des Förderprogramms Kickstart Accelerator unter 30 Startups fünf Sieger prämiert. Diese durften sich jeweils über ein Preisgeld von 25'000 Franken freuen. Mit unter den Gewinnern waren auch zwei Schweizer Jungunternehmen, wie 'Startupticker' berichtet.
 
Im Bereich Food gewann FlavorWiki, das eine Technologie zur Verfügung stellt, um individuelle Geschmacksempfindungen und Vorlieben in Echtzeit zu quantifiziert. Die entstehenden Daten könnten Lebensmittelhändler nutzen, um die Kunden individueller anzusprechen und Produkte besser anzupassen, verspricht das Schweizer Startup. In der Kategorie Fintech gewann Apiax, das durch eine technikbasierte Kombination von Rechts- und Compliance-Expertisen dabei helfen will, komplexe Vorschriften in Compliance-Regeln umzuwandeln und digital zu verwalten.
 
In der Fintech-Kategorie wurde ein zweites Unternehmen zum Sieger erkoren: Das finnische Fintech Fjuul. Hier konnte sich zudem das Schweizer Unternehmen AAAccell den zweiten Platz sichern. Im Bereich Robotics und Intelligent Systems gewann das indische Startup iFuture Robotics, in der Sparte Smart Cities die deutsche Jungfirma Hawa Dawa.
 
Rund 30 Partnerschaften aufgegleist
Das Förderprogramm Kickstart Accelerator sieht sich auch als Kooperationsplattform zwischen den Partnern und den Startups sowie den Startups untereinander. Zu diesen Firmen gehören neben den Städten Zürich, Bern und St. Gallen etwa auch Axa, Coop, Credit Suisse, Migros, UBS, EY, Swisscom, PWC und Raiffeisen.
 
Man habe die Partnerschaften im Vergleich zum Vorjahr verfünffachen können und sei mittlerweile bei rund 30, sagt die Medienverantwortliche Simone Bächler auf Anfrage von inside-it.ch. So darf sich Fintech-Gewinner Apiax über Interesse von Credit Suisse, EY, PwC und Swisscom freuen. Die Techologie des zweiten Schweizer Gewinners, FlavorWiki, wird derweil von Migros und Coop getestet. (ts)