Luzerner Berufsschüler müssen eigene Laptops mitbringen

Wer im nächsten Semester in Luzern eine Lehre beginnt, muss seinen eigenen Laptop besitzen und diesen in den Unterricht an der Berufsschule mitbringen. Dies ist der zweite Schritt im Projekt "Pegasus", das der Luzerner Kantonsrat vor rund drei Jahren verabschiedet hat. Die Schulen stellen per Cloud eine Plattform zur Zusammenarbeit sowie die Palette von Microsoft Office zur Verfügung, auf welche die Schüler mit ihren Geräten zugreifen können. Dazu müssen die Laptops mindestens 4 GB RAM haben und auf ihnen muss Windows 7 oder höher laufen. Dies berichtet die 'Luzerner Zeitung'.
 
Die Kosten für die Anschaffung würden abgestuft nach Lehrgang bis 700 Franken betragen, rechnet Christof Spöring, Leiter der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung, der Lokalzeitung vor. Es handle sich im Übrigen nicht um Sparmassnahmen, sondern um einen Versuch, die Informatikkompetenz der Lernenden zu stärken. Aus Pilotversuchen in den letzten Schuljahren wisse man ausserdem, dass die Schüler wegen BYOD nicht reklamieren würden. (ts)