Jetzt ist auch Proffix ZUGFeRD-fähig

Nach Abacus und Run my Accounts oder auch Winoffice bietet nun auch Proffix das in Deutschland bereits etablierte Datenformat ZUGFeRD (Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland) für den elektronischen Rechnungsversand an.
 
Möglich geworden sei das durch die Aufhebung der elektronischen Signaturpflicht für E-Rechnungen, heisst es in einer Mitteilung. Man schliesse somit "eine weitere Lücke in der Digitalisierung des Rechnungswesens", wird betont. Ein entsprechendes DMS (Dokumenten Management System) sei integriert worden. Ab der Proffix-Version 4.0.1012 können KMU somit die Erstellung, den Empfang und die Verarbeitung von Rechnungen durchgängig elektronisch organisieren. Der KMU-Software-Hersteller selber will ab Januar nächsten Jahres seine Rechnungen nur noch elektronisch versenden.

Konkret habe man vom Erhalt bis zur Archivierung den gesamten Kreditorenprozess durchgängig automatisiert und zentral steuerbar gemacht, heisst es weiter. Rechnungen werden mit dem ZUGFeRD-basierten Format als PDF mit strukturierten Daten erstellt und dem Empfänger elektronisch zugestellt. Rechnungen, die ein Unternehmen per E-Mail erhält, könnten direkt in Proffix eingelesen werden. Dabei erkenne die Software die wichtigsten Rechnungsdaten und übernehme sie automatisch in die Verbuchung. Die elektronische Kreditorenabwicklung berge erhebliche Zeitersparnis und reduziere auch die Portokosten.
 
Proffix unterstützt weiterhin auch die bisher bekannten E-Rechnungsformate von PostFinance und Paynet von SIX. (vri)