Flynt gibt Banklizenz ab und schrumpft auf zwölf Personen

Nach dem Verkauf der Software, dem Absprung des CEOs und des VR gibt das einst hoffnungsvolle Startup auch die Banklizenz ab.
 
Da die von Flynt geplanten Finanzdienstleistungen entfielen, gebe das Fintech die Bank- und Effektenhändlerlizenz an die Finma zurück, schreibt Flynt in einer Mitteilung lapidar. Dies nachdem der Verkauf der Plattform "Wealth Ecosystems" an eine Gruppe von Schweizer Unternehmern abgeschlossen ist. Die verbliebenen Geschäftstätigkeiten würden mit reduziertem Personalbestand fortgesetzt.
 
Konkreter wird Flynt auf Nachfrage von inside-it.ch: Derzeit sind noch zwölf Mitarbeiter bei Flynt angestellt, laut 'Cash' waren es im Oktober 44 Angestellte. Die Geschäftstätigkeiten werden "eine Kombination von IT- und Finanzdienstleistungen beispielsweise im Bereich der Risikoerfassung von Kunden- und Anlagetypen" sein, so CEO Stijn Vander Straeten, der Flynt Ende Januar verlassen wird.
 
Das einst gehypte Startup hatte die Banklizenz erst im Juli erhalten. Rund vier Monate später folgte bereits die grosse Hiobsbotschaft: VR weg, CEO weg, Software weg.
 
Die Finma konnte kurzfristig für eine Stellungnahme nicht erreicht werden. (ts)