"Digital-Liechtenstein" nimmt die Arbeit auf

Vlnr.: Patrick Warnking (Google Schweiz), Markus Goop (Digital-Liechtenstein), Daniel Risch (Regierungschef-Stellvertreter Liechtenstein), Marc Walder (Digitalswitzerland). (Source: digital-liechtenstein.li)
Im Herbst 2016 wurde Digitalswitzerland lanciert. In kurzer Zeit entwickelte sich die Standortinitiative zu einer gewichtigen Organisation in der Schweiz, was Digitalisierungsfragen anbelangt. Nun hat im Fürstentum Liechtenstein die Standortkampagne "Digital-Liechtenstein" ihre Arbeit aufgenommen. An der Auftaktveranstaltung im Technopark Liechtenstein in Vaduz vergangene Woche haben die Vertreter von 25 Partnerfirmen und Organisationen teilgenommen. Hauptreferent war Marc Walder, Präsident von Digitalswitzerland und Chef des Ringier-Verlags.
 
Zu den Partnern der ersten Stunde gehören die Liechtensteinische Landesbank, die Universität Liechtenstein und die Hochschule für Technik Buchs, Netcetera, Google Schweiz sowie Liechtenstein Life. Eine vollständige Liste der Mitglieder gibt es online. Ein wichtiger Partner sei Digitalswitzerland.
 
Wie auch die Schweizer Initiative Digitalswitzerland will Digital-Liechtenstein eine zentrale Plattform für Innovation und Vernetzung werden. Das Fürstentum soll sich zu einem führenden digitalen Wirtschaftsstandort entwickeln, schreiben die Initianten auf ihrer Website. Die wichtigen Themen für den Start seien Networking und Politik, Kommunikation, Talents, Events und Startups.
 
Das Board von Digital-Liechtenstein besteht aus Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Darunter Alex Vogt, CEO von Optic Balzers, André Lagger, CEO LGT Financial Services, Angela Matthes, CEO Baloise Life Liechtenstein, Daniel Bargetze, CEO Vaduzer Medienhaus und der CIO der Officer VP Bank. Auch Daniel Risch, Regierungschef-Stellvertreter des Fürstentums Liechtenstein, sowie Jürgen Brücker, Rektor der Universität Liechtenstein, und Lothar Ritter, Rektor der Hochschule für Technik Buchs (NTB), gehören dem Board an. Träger der Kampagne ist die Regierung des Fürstentums und S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein hat das Patronat inne. (kjo)