Avaloq und BSI sind nun auch technologisch getrennt

Die Übernahme der Tessiner Privatbank BSI durch EFG International ist abgeschlossen. Sämtliche ehemaligen BSI-Geschäfte sind auf die Temenos-Lösung des Vermögensverwalters migriert worden.
 
Nach der Migration der früheren BSI-Niederlassungen in Zürich und Genf sei nun auch das verbleibende Geschäft im Tessin von Avaloq auf Temenos migriert worden, teilte die Zürcher Privatbankengruppe mit.
 
"Der Prozess umfasste sechs rechtliche Integrationen und neun IT-Migrationen auf globaler Basis innerhalb von etwas mehr als einem Jahr", so die Mitteilung der Privatbank.
 
Nachdem BSI im Februar 2016 von EFG International übernommen wurde, gab die Privatbank bekannt, von Avaloq auf Temenos zu wechseln, da EFG mit der Genfer Lösung arbeitet.
Nun sei die Integration der Bank schneller abgeschlossen worden als geplant, so die Mitteilung. Angekündigt worden war der Projektabschluss auf Ende 2017.
 
EFG und BSI hatten mit Gesamtkosten von rund 200 Millionen Franken für die Integration der beiden Unternehmen gerechnet. Wie viel davon die IT-Migration gekostet hat, ist nicht klar. Es dürfte aber wohl ein erheblicher Teil sein.
 
Damit ist die einst enge Verflechtung von BSI, Avaloq und der damaligen B-Source endgültig Geschichte. Sie führt immer noch zu Stellenabbau bei Avaloq Sourcing. (mag)