EasyGov korrigiert einen Bug

EasyGov, der kürzlich gelaunchte Online-Schalter für Unternehmen, muss einen Bug im Handelsregister-Mutations-Prozess korrigieren.
 
Der Bug betrifft Kapitalgesellschaften, also AG und GmbHs. Sie konnten nach dem EasyGov-Launch einen Antrag zur Änderung des Unternehmensnamens oder Unternehmenszwecks online machen. Das allerdings ist nicht gestattet, denn ein solcher Antrag muss durch einen Notar beglaubigt und beim kantonalen Handelsregisteramt eingereicht werden.
 
Der Prozess sei zwar korrekt analysiert, aber fehlerhaft abgebildet gewesen, bestätigt Markus Pfister, Gruppenleiter E-Government KMU beim Seco, auf Anfrage von inside-it.ch. Man habe diesen Fehler, sobald er entdeckt wurde, sofort korrigiert.
 
25 Unternehmen und die entsprechenden kantonalen Handelsregister-Ämter seien entsprechend informiert worden. Man werde nun mit dem Eidgenössischen Amt für das Handelsregister EHRA analysieren, wie man auf EasyGov die Handelsregister-Änderung von Unternehmensname und -zweck wieder anbieten könne, so Pfister. Mittelfristig soll dies der Fall sein.
 
Es sei der einzige relevante Bug gewesen, der bislang zu korrigieren war, ergänzt er.
 
Rund einen Monat nach Launch zeigt sich der Zuständige für EasyGov "sehr zufrieden" mit der Akzeptanz: Im Schnitt 55 Unternehmen registrieren sich täglich. Ein Blick auf den Online-Counter zeigt, dass die 2000er Schwelle sehr bald überschritten wird. (mag)