Zürich will Primarschulen mit Tablets ausstatten

Die Volksschule der Stadt Zürich soll die Schüler erfolgreich auf die digitalisierte Welt vorbereiten und den Lehrplan 21 umsetzen können. Der Stadtrat hat aus diesen Gründen für den Ausbau der Schulinformatik Ausgaben von 12,3 Millionen Franken bewilligt.
 
Vor 15 Jahren startete das Projekt KITS (Kommunikations- und Informations-Technologien für die Schulen) mit ersten Computern. Zwei Folgeprojekte trieben die Weiterentwicklungen im digitalen Bereich voran. Heute sind in der Stadt Zürich alle Schulen mit Notebooks und WLAN ausgerüstet, schreibt der Zürcher Stadtrat.
 
Künftig aber erfordern die im Lehrplan 21 vorgegebene Lektionen "Medien und Informatik" sowie die gesellschaftlichen Entwicklungen weitere Schritte, wie der Stadtrat mitteilt. Auch das Schulpersonal soll sich entsprechend weiterbilden.
 
Gleichzeitig mit der Einführung des Lehrplans 21, also im Schuljahr 2018/2019, erhalten die Schüler sämtlicher fünften Klassen ein persönliches Tablet. Ab dieser Stufe ist "Medien und Informatik" neu als Fach im Stundenplan verankert. Am Ende der sechsten Klasse müssen die Schüler die Tablets dann wieder zurückgeben.
 
Auch die familienergänzenden Betreuungslokale in den Schulen will der Stadtrat mit Geräten und WLAN aufrüsten.
 
Erst untersucht hingegen wird die Idee BYOD, wie sie Luzern bei gewissen Stufen zulässt. Vor der Einführung seien noch Security- und pädagogische Fragen zu klären. (mag)